Ich möchte heute noch über Pater Lawrence Ndimeloi erzählen, den Pfarrer von Endulen, den wir auf unserer Reise kennen gelernt haben, mit dem wir viel Zeit verbracht haben und der ein faszinierender Mensch mit Charisma ist. In dem grossen Gebiet, das durch die beiden Spitäler in Endulen und Wasso versorgt wird, leben hauptsächlich Massai. In einem kleinen Siedlungsgebiet mitten drin gibt es einen Stamm mit anderer Herkunft und Sprache, die Sonjo. P. Lawrence ist ein Sonjo und ist dort aufgewachsen. Der Gründer der beiden Spitäler, Dr. Herbert Watschinger ist in den späten 70er Jahren in diesem Gebiet unterwegs gewesen und hat alle Schulen besucht und die Kinder untersucht.Er hat einen Dolmetsch benötigt, der Sonjo und Suaheli spricht und fand in dem damals 8 Jahre alten Lawrence diesen Dolmetsch, der in dann Jahre hindurch bei seinen Untersuchungen begleitete. Nach Abschluß der Grundschule mit 14 Jahren ermöglichte Dr. Watschinger Lawrence den Besuch der secondary school. Dr. Watschingers Wunsch war die Ausbildung von Lawrence als Arzt, damit er später die beiden Spitäler weiter führen könnte. Doch nach einem Jahr wollte Lawrence statt der Medizin Theologie studieren und Geistlicher werden. Er wurde dann 2000 zum Priester geweiht und feierte seine Primiz in seinem Heimatdorf im Freien unter einem riesigen alten Baum. Zu seiner Primiz kamen tausende Menschen aus dem gesamten Sonjo Gebiet - er war der erste Akademiker ( und Priester ) seines Stamms. Bei dieser Feier wurden 3 Ochsen und 15 Ziegen geschlachtet und verzehrt. außerdem bekam Lawrence insgesamt 100 Ziegen geschenkt.
Er war von dieser Anteilnahme und der Großzügigkeit seiner Stammesangehörigen so überwältigt, dass er eine Gegenleistung an seinen Stamm überlegte um seine Dankbarkeit aus zu drücken. Da das Gebiet der Sonjo selbst für tansanische Verhältnisse sehr schwer erreichbar ist, waren die Anreisewege zum Spital in Wasso oder zur Krankenstation in Digodigo sehr weit.
So hat sich P. Lawrence ent schlossen, mitten im Sonjo Gebiet eine dispensary zu errichten. Das ist eine kleine Krankenstation mit 10-12 Betten und ambulanter Versorgung der Bevölkerung.
Das Grundstück für diese dispensary bekam er von seiner Mutter geschenkt und heute steht der gedeckte Rohbau für die Krankenstation und 2 Häuser zum wohnen für Mitarbeiter. Es fehlt noch der Innenausbau sowie die Wasser und Sromversorgung.
Er war von dieser Anteilnahme und der Großzügigkeit seiner Stammesangehörigen so überwältigt, dass er eine Gegenleistung an seinen Stamm überlegte um seine Dankbarkeit aus zu drücken. Da das Gebiet der Sonjo selbst für tansanische Verhältnisse sehr schwer erreichbar ist, waren die Anreisewege zum Spital in Wasso oder zur Krankenstation in Digodigo sehr weit.
So hat sich P. Lawrence ent schlossen, mitten im Sonjo Gebiet eine dispensary zu errichten. Das ist eine kleine Krankenstation mit 10-12 Betten und ambulanter Versorgung der Bevölkerung.
Das Grundstück für diese dispensary bekam er von seiner Mutter geschenkt und heute steht der gedeckte Rohbau für die Krankenstation und 2 Häuser zum wohnen für Mitarbeiter. Es fehlt noch der Innenausbau sowie die Wasser und Sromversorgung.
Siedlungsbebiet der Sonjo, von Wasso nach Sonjomit dem Gländefahrzeug mindestens 1 1/2 Stunden
P.Lawrence bei der hl.Messe in Wasso







